Aktuelle Ausstellungen
Current Exhibitions

  • Die JRGallery ist umgezogen!

    Mai

    Nach drei spannenden Jahren in der Lützowstraße ist die JRGallery nach Charlottenburg gezogen und hat die Räumlichkeiten direkt neben der Raab Galerie bezogen. Sie finden uns somit ab sofort in der Goethestraße 81, 10623 Berlin.

    Es steht uns gerade noch eine intensive Aufbauphase bevor, doch freuen wir uns bereits über interessierte Besucher und Besucherinnen und blicken schon gespannt auf die Zukunft in Charlottenburg.

    Informationen zu unserer Neueröffnungsausstellung werden in Kürze folgen.

  • Gruppenausstellung – Holidays

    8. Juli - 1. September 2017

    Eine Gruppenausstellung zum Thema „Holiday“. Ausgestellt werden Werke von:

    Christoff Baron • Thomas Baumgärtel • El Bocho • Rainer Fetting • Volker Führer • Klaus Fußmann • G.L. Gabriel • Hubertus Giebe • Ewen Gur • Gustav von Hirschheydt • Mari Kim • Harald Klemm • Astrid Köhler • Martin Krammer • Karoline Kroiss • Karl Lagerfeld • Nina Maron • João Noutel • Michael Pflästerer • Nuno Raminhos • Hans Martin Sewcz • Thomas Schindler • Torsten Schlüter • Paul Sous • Klaus-Peter Vellguth • Tony Wacker • Lois Wallace • Philip Wolf

    VERNISSAGE: 7. Juli 2017, 18 – 21 Uhr.

    Goethestraße 81, 10623 Berlin.

Nuno Raminhos
Nuno Raminhos
Nuno Raminhos
Nuno Raminhos
Nuno Raminhos
Martin Krammer
Astrid Köhler
Astrid Köhler
Nina Maron
Torsten Schlüter | Pause |
Torsten Schlüter
Torsten Schlüter
Torsten Schlüter
Paul Sous
Paul Sous
Paul Sous
El Bocho

Kommende Ausstellungen
Upcoming Exhibitions

  • Gruppenausstellung „History Of Art“

    September bis Oktober 2017

    Eine Gruppenausstellung zum Thema „Kunstgeschichte“.

    VERNISSAGE: Freitag, 8.September 2017. 18 bis 21 Uhr.

    Weitere Informationen folgen.


Vergangene Ausstellungen
Past Exhibitions

Astrid Köhler
  • Gallery Weekend in der Lützowstraße – Farewell

    28. April - 30. April 2017

    Der erste Umzug der JRGallery steht bevor! Nach vier Jahren JRGallery in der Lützowstraße wird die Galerie Ende Mai nach Charlottenburg in die Goethestraße 81 ziehen.
    Vor dem großen Packen möchte ich Sie gerne noch einmal zum Gallery Weekend in die Lützowstraße einladen!

    Mit neuen Arbeiten vieler der Künstlerinnen und Künstler mit denen ich in den vergangenen Jahren zusammengearbeitet habe, wird es einen Querschnitt durch meine bisherige Galerietätigkeit geben.

    Ausgestellte Künstlerinnen und Künstler: EL Bocho • Mari Kim • Nina Maron • Thomas Baumgärtel • Astrid Köhler • Nuno Raminho • Harald Klemm • Torsten Schlüter u.a.

    Die Lützowstraße war ein Aufbruch in die Unabhängigkeit und viele Künstlerinnen und Künstler haben mich dabei unterstützt und bestärkt.
    Ich hoffe, Sie zum Gallery Weekend noch einmal in der Lützowstraße begrüßen zu können, danke Ihnen für die schönen Zeiten und freue mich auf die Zukunft in der Goethestraße 81.

    ERÖFFNUNG: am Freitag, den 28. April 2017 von 12 bis 21 Uhr.

    ÖFFNUNGSZEITEN während des Gallery Weekends:
    Samstag, den 29. April 2017 von 12- 18 Uhr
    Sonntag, den 30. April 2017 von 12 bis 16Uhr
    sowie auf Anfrage.

Philip Wolf
  • Philip Wolf – Malerei und Papierarbeiten

    18. Februar - 15. April 2017

    PHILIP WOLF – MALEREI UND PAPIERARBEITEN

    Bei der Entschlüsselung der doppeldeutigen Werke des Künstlers Philip Wolf aus Mallorca könnten einem als erstes Adolph Gottlieb und Marc Rothko in den Sinn kommen, die 1943 die zweite Phase der Kunstgeschichte der Moderne mit einem Brief an den Herausgeber der New York Times einläuten. Adolph Gottlieb, der auf seiner Reise durch Europa die damals noch neuen ethnologischen Museen studiert, hat dabei erstaunt festgestellt, wie aussagekräftig ein archaisches Bild oder Artefakt auch heute noch ist. Es beginnt eine Phase der Neuinterpretation archaischer Bilder, die er als „Pictogram“ bezeichnet. Mit diesem Gepäck ausgerüstet folgt nun der gemeinsame Schritt mit Marc Rothko zur Veröffentlichung ihrer neuen Thesen: Kunst ist ein Abenteuer; für komplexe Gedanken bevorzugen wir den einfachen Ausdruck; wir sind für das große Format,weil es eine unmißverständliche Wirkung hat; es gibt keine gute Malerei über nichts: der Inhalt ist wichtig,er ist tragisch und zeitlos. Deshalb gestehen wir unsere professionelle Verwandschaft mit primitiver und archaischer Kunst ein. Diese Thesen schlagen in Kunstkreisen wie ein Blitz ein. Wie ist es nun heute mit diesen Gedanken bestellt, hat ihre Aussagekraft erneut und weitere 70 Jahre später noch Geltung?

    Das testet Philip Wolf als Vertreter der nächsten zeitgenössischen Generation in allen Varianten aus. Kunst hat ihm schon immer Spaß gemacht, auch wenn man vom Schüler annimmt, dass ihn Architektur interessiere, weil er soviel zeichnet – aber er ist eben auch ein Abenteurer, der folgerichtig Künstler wird. Wie schwierig es ist, einem komplexen Gedanken Form zu geben, sieht man seinen Werken ebenfalls nicht an, sie sind nicht nur groß genug, um eindeutig zu sein. Sie sprechen auch mit großer Klarheit an, wie attraktiv ihm die Welt erscheint und das nicht nur innerhalb des eigenen Horizonts. Man braucht ein kulturelles Erbe, das sich über Jahrtausende erstreckt, um die großen Gedanken des menschlichen Lebens mit so großer Selbstverständlichkeit abzuhandeln. Dieses Erbe verlangt nach vielfältigen künstlerischen und menschlichen Fähigkeiten, es auch inhaltlich zu bewältigen. Das betrachtet Philip Wolf dann selbstreflektiv durch die eigenen Kunstwerke und deren archaische Formen, sinniert darüber auch nach, was alles bewältigt werden will. Denn das Beste scheint doch außerhalb seines Kopfes zu sein, gelangt es aufs Bild, ist alles erreicht.

    Die Vielfalt des Mittelmeerraumes ist besonders auf den Inseln bis heute spürbar. Hier haben Menschen miteinander gelebt, sind aus anderen Sphären angekommen, haben andere Gebräuche mitgebracht. Daraus entstanden neue Ideen, beflügelten sich Entwicklungen zu Hochkulturen. Mallorca und die fünftausend Jahre alte Geschichte im Handel und Wandel des Mittalemeerraums kann einem jungen Künstler desahlb auch großen Respekt einflößen, oder, wie ich bei Philip Wolf vermute, der Umgang ist ihm so gewohnt, wie das tägliche Brot, das es zu verdienen gilt. Wen archaische Formen auch in ihrer alltäglichsten Erscheinung faszinieren, wer den Mut hat, die Vergangenheit in längst vergessen geglaubten Symbolen gegenwärtig zu machen, erschafft Bilder voller Anmut und Grazie.

    Die Ausstellung „Philip Wolf – Malerei und Papierarbeiten“ lädt dazu ein, das Werk des Künstlers aus nächster Nähe kennenzulernen und sich von den Arbeiten verzaubern zu lassen.

    Vielleicht macht es Ihnen ja auch Freude, den Menschen hinter diesen Bildern kennenzulernen. Dann freuen wir uns ganz besonders, wenn wir Sie am Freitag, den 17. Februar, in Anwesenheit von Philip Wolf in unseren Galerieräumen begrüßen dürfen.

    VERNISSAGE: Freitag, 17.Februar. 18 – 21 Uhr.

    AUSSTELLUNGSLAUFZEIT: 18. Februar – 15. April 2017.

Martin Krammer
  • Martin Krammer – „Äh… scusi, signore Scultore?“

    13. Januar - 14. Februar 2017

    Die Arbeiten des österreichischen Bildhauers Martin Krammer sind Werke aus Holz. Oft zeigen sie den Mensch – als Porträt oder als Ganzkörperdarstellung, mal als Kind und ein anderes Mal als Erwachsenen, immer aber in einer Kombination aus Abstraktion und Gegenständlichkeit. Gerade durch diese Kombination entsteht eine Mehrdimensionalität, die zum einen kennzeichnend für die Arbeiten Martin Krammers ist und die uns zum anderen vor allem auch dazu einlädt, die Werke aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und aus je unterschiedlichen Blickwinkeln immer wieder neu zu entdecken.

    Dem Künstler gelingt es, aus dem oft widerspenstigen und schweren Werkstoff Holz raumgreifende Arbeiten zu schaffen, die sich in ihrer Umgebung zu bewegen scheinen und zugleich eine Ausstrahlung von Leichtigkeit und Fragilität aufweisen, als wären es Arbeiten aus Porzellan.
    Dabei haben nicht nur die Betrachtenden die Möglichkeit, die Holzarbeiten aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen: Viele der Werke Krammers wirken so lebendig und zugleich geheimnisvoll, dass das Gefühl erweckt wird, man selbst werde von den Arbeiten betrachtet, beobachtet und gemustert – und als würden sie versuchen, uns in ihre Geheimnisse einzuweihen. Denn jeder der Arbeit scheint eine eigene Geschichte innezuwohnen, die zwar gelegentlich durch den Titel erzählt wird, meistens jedoch nur sehr kurz, fragmentartig und verschlüsselt.

    Mit der Ausstellung „Äh… scusi, signore Scultore?“ wird den Besuchern und Besucherinnen der JRGallery die Möglichkeit geboten, die einzigartigen Arbeiten Martin Krammers in ihrer großen Vielfalt kennenzulernen. Seine Skulpturen, Installationen oder Reliefs laden uns dazu ein, für einen Moment zu verweilen und vielleicht zu fragen: „Äh… entschuldigen Sie, Herr Bildhauer?“ – Wer betrachtet hier wen? Betrachten wir die Arbeiten? Beobachten die Arbeiten vielleicht uns? Oder ist es der Bildhauer selbst, der betrachtet, beobachtet und mustert: das Material Holz, seine eigenen Werke oder die Betrachtenden seiner Arbeiten? Vielleicht sollten wir aber auch gar nicht so viel fragen, sondern uns von den Holzarbeiten verzaubern zu lassen.

    AUSSTELLUNGSLAUFZEIT: 14.01.2017 – 14.02.2017

    VERNISSAGE: Freitag, 13.01.2017. 18-21 Uhr. In Anwesenheit des Künstlers.

Sabrina Small
  • Gruppenausstellung – WORKS ON PAPER

    11. November 2016 - 5. Januar 2017

    Unter dem Titel WORKS ON PAPER widmet sich die aktuelle Ausstellung der JRGallery ausschließlich Arbeiten auf Papier. Gezeigt werden Arbeiten der KünstlerInnen:

    Thomas Baumgärtel • El Bocho • Volker Führer • Harald Klemm • Astrid Köhler • Karoline Kroiß • Mando Marie • Nina Maron • Torsten Schlüter • Sabrina Small • Quintessenz • Klaus-Peter Vellguth

    Über Jahre hinweg ist die Nutzung des Papiers in der Bildenden Kunst fest determiniert gewesen: als Trägermaterial für Zeichnungen und Graphiken wurde diesem Werkstoff bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts ausschließlich eine dienende Funktion zugewiesen. Dabei entstanden – und entstehen auch weiterhin – gerade Zeichnungen oft als ein erster Gedankenanstoß zu einem Thema, das den Künstler oder die Künstlerin beschäftigt. Ehe diese anfänglichen Skizzen auf der Leinwand, der Skulptur oder in einer Installation ihre endgültige Form finden, kann mit Hilfe der Zeichnungen viel experimentiert und umgewandelt werden. Der Künstler oder die Künstlerin muss sich nicht sofort festlegen, Neues kann ausprobiert werden, es wird mit Größen, Proportionen, Farben und Wirkungen eines Motives gespielt.
    Gerade das nicht Festgelegte in vielen Zeichnungen kann auch für die Betrachtenden einen besonderen Reiz haben, da es unter anderem erahnen lässt, welche Wege der Künstler oder die Künstlerin noch hätte einschlagen können – Zeichnungen, die in alter Manier im Skizzenblock entstanden sind, legen hiervon beredt Zeugnis ab.

    Für SammlerInnen von Zeichnungen bedarf es keines Museums, eher eines Kabinetts: die Zeichnungen können hier in thematischer oder zeitlicher Form, in Werken einzelner KünstlerInnen oder im Dialog von KünstlerInnen miteinander ausgestellt werden. Der Sammler oder die Sammlerin kann also nie genug bekommen, denn im eigenen Kabinett können die Arbeiten in immer wieder neuen Zusammenstellungen präsentiert werden und die eigenen Gedanken und Empfindungen können auf diese Weise stets aufs Neue überprüft werden.
    Auch die Ausstellung WORKS ON PAPER kann als eine Art Kabinett verstanden werden, in der jedoch nicht nur Zeichnungen – wie etwa die Kohlezeichnungen von Torsten Schlüter – sondern auch viele weitere Papierarbeiten präsentiert werden. Es geht in der Ausstellung vor allem um die Vielfalt an Möglichkeiten, die die Arbeit auf und mit dem Papier eröffnet. Beleuchtet wird dies mit Löschpapierarbeiten von Quintessenz, Ölarbeiten von Nina Maron, Lackarbeiten von Thomas Baumgärtel, Aquarellen von Sabrina Small, überarbeiteten Drucken von Volker Führer und Klaus-Peter Vellguth, Graffitiarbeiten von El Bocho und vielem mehr.

    VERNISSAGE: Donnerstag, 10.11.2016. 18 bis 21 Uhr.
    AUSSTELLUNGSLAUFZEIT: 11.11.2016 – 05.01.2016.

João Noutel
  • João Noutel – LEGEND

    16. September 2016 - 12. Oktober 2016

    Der 1971 in Porto geborene Künstler João Noutel lebt und arbeitet in Lissabon. Hier, sowie in weiteren Städten Portugals hatte er bereits eine Vielzahl an Einzelausstellungen und konnte sich auch in ausgewählten Gruppenausstellungen als erfolgreicher Künstler behaupten. Die JRGallery freut sich sehr, João Noutel im September mit seiner ersten deutschen Einzelausstellung präsentieren zu dürfen!

    João Noutels Werke zeichnen sich durch Motive und Figuren der Alltagskultur aus: Der Künstler arbeitet mit Bildern aus Werbung und Film, Comic und Zeichentrick, Konsum und Alltag. Er entzieht sie ihrem ursprünglichen Kontext, verfremdet und bearbeitet sie und kombiniert sie zu einem neuen Ganzen. Ganz in der Tradition der Pop Art macht er damit das Triviale, fast Banale, zum Thema seiner Kunst. Die sowohl groß- als auch kleinformatigen Arbeiten auf MDF-Platten zeichnen sich durch eine intensive Farbigkeit und eine einfache, klare Formensprache aus. Kennzeichnend für die einzelnen Bildelemente und -motive ist ihre flächige, tiefenlose Gestaltung. Auch hier lassen sich Parallelen zu der amerikanischen Kunst der 1950er und 1960er Jahre ziehen.

    Für seine kommende Einzelausstellung LEGEND hat sich der Künstler dem Thema der „Legende“ gewidmet: Was ist eine Legende? Und wie kann eine Legende künstlerisch aufgearbeitet werden?

    Seine künstlerische Herangehensweise ist dabei eine Kombination aus neuen digitalen Techniken und der traditionellen Malerei und Zeichnung: Noutel entwirft Bildmotive mit der Hand, fotografiert diese und bearbeitet sie schließlich am Computer soweit, bis er das von ihm gewünschte Resultat erhält. Mithilfe eines sogenannten Kurvenschreibers druckt er diese Motive auf Fotopapier und klebt sie anschließend auf MDF-Platten. In einem letzten Schritt wird die gesamte Oberfläche mit einem glänzenden Lack bearbeitet, wodurch seine Arbeiten zum einen strapazierfähiger werden, vor allem aber auch eine fast industrielle Wirkung erhalten, die für die Werke Noutels kennzeichnend ist.

    Ein weiteres Kennzeichen seiner Arbeiten ist die Arbeit mit einzelnen Bildelementen. Selten nutzt er für seine Motive vollständige Bilder – viel eher geht es ihm darum, sich einzelner Ausschnitte uns bekannter oder zumindest bekannt vorkommender Bilder zu bedienen.
    Für seine Ausstellung LEGEND ist es der Kopf einer der wohl bekanntesten Mäuse: Micky Maus. Seit den späten 1920er Jahren schon erfreut sie sich weltweiter Bekanntheit und ist eine der berühmtesten Figuren der Walt Disney Welt.

    Aber ist Micky Mouse eine Legende?
    Legenden: Menschen, die bereits zu Lebzeiten besonderen Ruhm und Anerkennung erlangt haben und die über ihren Tod hinweg fortwährend andauern. Legenden: Geschichten, Sagen und Märchen über außergewöhnliche Personen, Wesen und Ereignisse.
    Micky Maus ist kein Mensch und auch ist er keine Geschichte, keine Sage und kein Märchen. Vielleicht ist er aber eine Kombination aus diesen beiden „Legenden“. Mit Gewissheit jedoch ist Micky Maus ein populäres Bildzeichen. Und João Noutel nutzt das prägnanteste Element dieses Bildzeichens – den Kopf der Maus –, kombiniert es mit einer Vielzahl weiterer Bildmotive aus unterschiedlichen Kontexten und schafft auf diese Weise vollkommen neue Bilderwelten seiner „Legende“.

    VERNISSAGE: Freitag, d. 16. September. 18-21 Uhr.

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    João Noutel was born in 1971 in Porto and now lives and works in Lisbon. In Portugal, he already had a great number of solo and group exhibitions and was able to assert himself as a successful artist. The JRGallery is very pleased to present João Noutel in September with the exhibition LEGEND, which will be his first German solo exhibition.

    João Noutel’s work is characterized by images of our culture: he works with images of advertising and movie, comic and animatic, consumption and everyday life. He removes them out of their original context, alienates and edits them and assembles them to a complete new whole. In tradition to the Pop art that’s how he makes the trivial and insignificant elements of our culture to the subject of his artwork. His works are both large- and small-sized and are characterized by an intensive color plus a simple and clear use of forms. The individual picture elements are two-dimensional and planar. Here, too, we can tell some similarities to the American art of the 1950s and 1960s.

    For his upcoming solo exhibition LEGEND, João Noutel addresses the theme of a „legend“: What is a legend? And how can an artist paint or draw a legend? João Noutel shows us his own suggestion.

    His artistic approach is a combination of new digital techniques and the traditional painting and drawing: Noutel creates his image motifs by hand, photographs them, and arranges them at the computer afterwards, until he gets his favored result. With the aid of a plotter, he prints his motifs on photographic paper, subsequently bonding them on MDF. In the end, the whole surface gets a glossy varnish by which his works become durable. But most notably they also get an almost factury-made effect by this varnish which is characteristic for Noutel’s artworks.

    Another feature of his work is the use of single picture elements: João Noutel rarely works with entire images – he rather makes use of cut-outs from popular pictures or at least of pictures we think we know. For his upcoming exhibition LEGEND, it’s the head of a well-known mouse: Mickey Mouse. Ever since the latest 1920s, Mickey Mouse is world-famous and one of the most noted characters of the Walt Disney World.

    But is Mickey Mouse a legend?
    A legend: a person who already received fame and recognition during his or her lifetime, which last beyond death. A legend: a story, a saga or a fairy tale about remarkable people, creatures and incidences.
    Mickey Mouse is no human being neither is he a story, a saga or a fairy tale. But maybe he is a mix of these two “legends”. Nevertheless, he certainly is a very popular icon. And João Noutel makes use of the most eye-catching element of this icon – the head of the mouse –, combines it with a variety of other images from different contexts and creates completely new imageries of his own „legend“ in this manner.

    OPENING: Friday, 16th September. 18 – 21h.

João Noutel
  • Gruppenausstellung – Undressed

    15. Juli 2016 - 05. September 2016

    Unter dem Titel „Undressed“ werden in der aktuellen Gruppenausstellung der JRGallery Arbeiten zum Thema „Akt“ präsentiert. Nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler werden sich in ihren Arbeiten mit der Darstellung des nackten menschlichen Körpers auseinandersetzen. Sowohl die JRGallery als auch die Künstlerinnen und Künstler begeben sich mit dieser Thematik auf ein sehr weitreichendes künstlerisches Terrain. Zu unterschiedlichen Zeiten hatten Kunstschaffende je unterschiedliche Intentionen den nackten Körper der Menschen darzustellen, zahlreiche künstlerische Techniken wurden erprobt, Möglichkeiten erkundet und Grenzen überschritten.

    Der menschliche Akt als künstlerisches Thema reicht in der Geschichte der Kunst bis in die griechische Antike zurück. Hier hatte vor allem der kampflustige, athletische und sportliche nackte Körper des Mannes einen hohen Stellenwert. Wenngleich dies nur selten der Fall gewesen ist, so sind auch in der Kunst des Mittelalters Werke zu finden, in denen der nackte Körper für die Darstellung biblischer Themen und Szenarien eingesetzt wurde. In der Renaissance hingegen wurden Aktdarstellungen zu einem grundlegenden Darstellungsmittel der Künstler: Mit Rückgriff auf antike Vorbilder wurden neben christlichen Themen auch solche mythologischer Natur unter Einsatz nackter menschlicher Körper verbildlicht. Die Kunst Leonardo da Vincis und Albrecht Dürers ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass systematische Studien des menschlichen Körpers heute zum Kanon der Kunstgeschichte gezählt werden. Aktstudien und -zeichnungen wurden bald schon zu einem wichtigen Bestandteil der künstlerischen Ausbildung – das möglichst präzise und detaillierte Darstellen von Körpern in Bewegung, von Mimik und Gestik zeugte damals wie heute von einem außerordentlichen künstlerischen Talent. Interessant dabei ist, dass die lebenden Modelle nach denen gezeichnet und gemalt wurde, anfänglich primär männlich gewesen sind – auch dann, wenn weibliche Akte dargestellt wurden.
    Seit dem 19. Jahrhundert etwa ist die Darstellung des nackten Körpers vollkommen frei von der Einschränkung religiöser und mythologischer Motive gewesen. Tabus und Grenzen wurden zunehmend aufgehoben und bald schon wurde vor allem das Darstellen des weiblichen Körpers zu einem beliebten Thema vieler Künstler: Pierre-Auguste Renoir, Pablo Picasso oder Egon Schiele sind nur einige unter ihnen. Neue künstlerische Techniken des 20. Jahrhunderts, wie die der Fotografie oder des Videos, aber auch das Auftreten der Aktionskunst boten den Kunstschaffenden vollkommen neue Möglichkeiten, sich mit dem realen nackten Körper auseinanderzusetzen: Sowohl ästhetische als auch moralische Grenzen wurden überschritten, viele Arbeiten stoßen oft auch auf Ablehnung und Kritik. Künstlerinnen wie etwa Lynda Benglis oder Ana Mendieta machten es sich zur Aufgabe, mit Hilfe ihres eigenen Körpers tradierten Vorstellungen von Weiblichkeit entgegen zu wirken, denn die Geschichte der Aktdarstellung ist gleichzeitig immer auch eine Geschichte menschlicher, vor allem weiblicher, Schönheitsideale.

    Für die Gruppenausstellung „Undressed“ wurden Künstlerinnen und Künstler der JRGallery dazu angeregt, das Thema des Akts auf ihre ganz persönliche Art und Weise neu zu interpretieren. Einige unter ihnen haben das Thema der Ausstellung zum Anlass genommen, in ihrem künstlerischen Fundus nach Arbeiten zu suchen, in denen sie sich zum Teil bewusst, zum Teil auch unbewusst mit dem nackten Körper des Menschen auseinander gesetzt haben, während die JRGallery ihren eigenen Bestand an Kunstwerken auf das Thema hin überprüft hat und im Rahmen der Ausstellung wieder präsentieren wird.

    Zu den ausgestellten Künstlerinnen und Künstlern gehören unter anderem:

    Volker Führer (Mischtechnik auf Papier) • João Noutel (Lackarbeiten auf MDF) • Nuno Raminhos (Acryl auf Leinwand) • Torsten Schlüter (Papierarbeiten) • Klaus-Peter Vellguth (Papierarbeiten) • Nina Maron (Ölmalerei auf Leinwand) • Alois Späth (Rauminstallation) • Thomas Baumgärtel (Stencil auf Leinwand) • Harald Klemm (Öl und Acryl auf Leinwand) • Mari Kim (Ultrachrome auf Leinwand)

    VERNISSAGE: 15. Juli, 18-21 Uhr

    AUSSTELLUNGSLAUFZEIT: 16. Juli bis 5. September

Mando Marie
  • Mando Marie und Hyland Mather

    04. Juni 2016 - 07. Juli 2016

    Am 3. Juni eröffnet die neue Ausstellung der JRGallery. Unter dem Titel „Make Believe“ werden neue Arbeiten der Künstlerin Mando Marie gezeigt, während in einem separaten Raum unter dem Titel „Receiver“ Werke des Künstlers Hyland Mather ausgestellt sein werden.
    Mit Mando Marie, die bis vor kurzem noch unter dem Namen Amanda Marie gearbeitet hat, und Hyland Mather, der auch als X-O bekannt ist, treffen zwei Kunstschaffende aufeinander, die beide auch im urbanen Raum tätig sind, jedoch mit je gegensätzlichen künstlerischen Stilen.

    Die junge Künstlerin Mando Marie gehört zu den wenigen weiblichen Vertretern der Stencil-Kunst. Mit Hilfe von selbstgefertigten Schablonen schafft sie Arbeiten, die eine märchenhafte Bildergeschichte zu erzählen scheinen. Motive von Kindern, jungen Erwachsenen und Tieren lassen die Betrachtenden eintauchen in eine Bilderwelt, die oft auch auf subtile Art und Weise eine versteckte Botschaft vermittelt.

    Der Künstler Hyland Mather hingegen ist ein Assemblage-Künstler. Inspiriert von der Idee, Kunst aus dem Zufall heraus zu schaffen, begibt er sich auf der Straße auf die Suche nach Materialien und Gegenständen. Diese bearbeitet er soweit, bis ihre einzigartige Materialität zum Vorschein kommt, fügt sie gekonnt aneinander und schafft unter Einsatz von Farbe einmalige und neuartige Objekte: „the lost objects“.

    Auf der einen Seite also die graphischen Arbeiten Mando Maries, auf der anderen Seite die abstrakten Werke Hyland Mathers, die immer auch eine räumliche Ausdehnung haben – auf ganz unterschiedliche Art und Weise ziehen beide die Betrachtenden in ihren Bann.

    Die Vernissage, zu der Sie herzlich eingeladen sind, findet am 3. Juni von 18 bis 21 Uhr statt.

    Die Ausstellung von Mando Marie und Hyland Mather wird bis zum 10.07 in der JRGallery zu sehen sein.

El Bocho & Quintessenz
  • El Bocho und Quintessenz – Betonsicht

    25. April 2016 – 30. Mai 2016

    Zum ersten Mal zeigen der Künstler El Bocho und das Künstlerduo Quintessenz sowohl Einzel- als auch Gemeinschaftsarbeiten in einer Ausstellung.

    Durch die neue Kooperation sind Arbeiten entstanden, die sowohl für die Künstler als auch für die Betrachtenden untypisch sind. Gerade deshalb sind sie sehr aufregend!
    Ihre Werke lassen uns eintauchen in eine Welt der Abstraktion, die uns dennoch irgendwie bekannt vorkommt. Sie erweitern unseren Blickfeld und halten Einzug in die alltägliche Wahrnehmung der Menschen.
    In einem Dialog zwischen analog und digital, Film, Installation, Wandmalerei und Malerei treiben die Künster mit ihrer neuen Ausstellung das Spiel der Wechselseitigkeit auf die Spitze.

    Die Ausstellung eröffnet am 23.04. um 18 Uhr in den Räumlichkeiten der JRGallery und geht bis zum 30.Mai.

    Als kleines Eröffnungs-Highlight wird der Berliner Autor Klaus Ungerer um 18:30 Uhr in einer Leseperformance sein Twitter-Lyrikprojekt #kungstag präsentieren.

Volker Führer
  • Gruppenausstellung – Animals

    27. Februar 2016 - 5. April 2016

    Bebilderte Schriften zu Tieren erfreuen sich im Mittelalter großer Beliebtheit. Hierin werden Tieren oft menschliche Eigenschaften angedichtet, aber auch Fabelwesen und Monster gehören zum Repertoire. Dann,  im 15. Jahrhundert, zeugen zum Beispiel die Tafelbilder Lucas Cranachs, die heute im Dresdner Zwinger hängen,  von phantastischen Wesen, die nur dem Hirn des Künstlers entsprungen sein können.  Anfang des 16. Jahrhunderts arbeitete Giulio Romano zehn Jahre lang an Fresken im Palazzo del Te in Mantua, um die Lieblingspferde seines Gönners, des Herzogs Fedreico Gonzaga, illusionistisch darzustellen. Es gehört zum großen Faszinosum dieser Werke, dass die Pferde an den Wänden den Betrachter mit den Augen zu verfolgen scheinen. Pferdebilder waren schließlich im England des 18. Jahrhunderts so beliebt, dass George Stubbs noch zu Lebzeiten  zu großer Bedeutung gelangte, was man heute noch am eigenen Stubbs Wing in der Londoner National Gallery sehen kann.  Anfang des 20. Jahrhunderts hat schließlich  Guillaume d’Apolinaire mit seinem Bestiarium, von Raoul Dufy illustriert, wieder vielen Tieren einen Platz an der Seite des Menschen gesichert. Man kann also sehen, dass unsere zeitgenössichen Künstler sich in großer Gesellschaft befinden, wenn sie sich diesem Thema erneut zuwenden.

    Eine Gruppenausstellung mit neuen Arbeiten von Mari Kim, Amanda Marie, Astrid Köhler, Harald Klemm, Volker Führer, El Bocho, Torsten Schlüter, Francesco de Molfetta, Joao Noutel, Klaus- Peter Vellguth.

Nina Maron
  • Nina Maron – Show, Show, Show

    15. Januar 2016 - 24. Februar 2016

    Das neue Jahr beginnt fröhlich und farbenfroh mit neuen Werken von Nina Maron.

    Es gibt eine komplette Ausstellung mit den bekannten Charakteren aus der Muppetshow. Kermit, Miss Piggy, das Tier, der Koch und Gonzo sind in unterschiedlichen Posen porträtiert. Schmeißt Euch in Frack und Fummel!